03 – Giessen


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Create Date 29. October 2016
Last Updated 29. October 2016
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Seit der Umweltkonferenz in Rio 1992 hat sich eine internationale Waldpolitik entwickelt, die aus politikwissenschaftlicher Perspektive als internationaler Waldregime-Komplex bezeichnet werden kann. Dieser Komplex unterschiedlicher Regime ist durch seine Fragmentierung charakterisiert (Abb. 1). Diese Fragmentierung liegt in politischen, aber auch – so die von der rein politikwissenschaftlichen Argumentation abweichende Hypothese dieses Beitrages – in z.B. ökonomischen, technischen und ökologischen Faktoren begründet. Daher hat der Beitrag zum Ziel, einen methodischen Rahmen zu entwickeln, der die relevantesten Faktoren einzubeziehen in der Lage ist. Es wird folgendes methodisches Argument entwickelt: Um Fragmentierung politikwissenschaftlich noch besser verstehen und erklären zu können, kann sich die Forstpolitikforschung tiefgehender Einblicke in politikwissenschaftlich relevante Dimensionen der Fragmentierung des internationalen Waldregimes bedienen. Diese können verlässlich nur durch andere forstwissenschaftliche Disziplinen wie z.B. Forstökonomie, Forstrecht, Inventurwissenschaften oder die Waldökologie erbracht werden. Dazu entwickelt der vorliegende Beitrag einen multi-disziplinären methodischen Rahmen, der verschiedene Faktoren und entsprechende forstwissenschaftliche Disziplinen beinhaltet, die maßgeblich zur Analyse der Fragmentierung beitragen könnten (Abb. 2).

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