02 – Garcia


TitelModelling wildfire risk in pure and mixed forest stands in Portugal
AutorJ. GARCIA-GONZALO1), *), A. ZUBIZARRETA-GERENDIAIN1), A. RICARDO1), S. MARQUES, B. BOTEQUIM, J. G. BORGES, M. M. OLIVEIRA, M. TOMÉ and J. M. C. PEREIRA
HeftAFJZ 2012 - Heft 11&12
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Create Date30. October 2016
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Zusammenfassung

Waldbrände sind die größte Bedrohung der Wälder in Portugal. Das kostengünstigste Verfahren zur Waldbrandbekämpfung ist die Prävention. Allerdings gibt es bisher noch kein Modell, das empirische Daten aus der Forsteinrichtung mit dem Waldbrandrisiko verbindet. Diese Untersuchung ist ein erster Beitrag, um diese Lücke zu schließen. Der Ansatz verwendet Daten, die einfach zu erheben sind, sodass der Einsatz in der Praxis möglich ist. Daten aus der dritten nationalen Wald inventur Portugals und Waldbrandbeobachtungen im Zeitraum 1998 bis 2004 wurden verwendet. Binäre logistische Regressionen schätzen die Wahrscheinlichkeiten eines Waldbrandes in Rein- und Mischbeständen. Die Modelle beschreiben Beziehungen zwischen dem Waldbrand-Ereignis und metrischen (Anzahl Bäume pro ha; Biomasse des Unterwuchses; Grundfläche), sowie nicht-metrischen Variablen (Klima; Topografie und anderen erklärenden variablen). Die Ergebnisse zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit eines Waldbrandes mit zunehmendem Unterwuchs zunimmt. Sie nimmt ab mit zunehmender Baumdimension und zunehmendem Laubholzanteil. Diese Ergebnisse geben wertvolle Hinweise für waldbauliche Entscheidungen und können dazu beitragen, das Waldbrand-Risiko in Portugal zu mindern.

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