03 – Jimenez


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Create Date 18. May 2017
Last Updated 18. May 2017
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Pinus cembroides, die Pinyon-Kiefer, auch Mexican Pinyon genannt, ist in Nordmexico weit verbreitet. Die bis 15 m hohen Bäume wachsen insbesondere auf trockeneren Standorten der Sierra Madre Occidental und der Sierra Madre Oriental. Die wirtschaftliche Bedeutung dieser Baumart liegt in dem Verkauf der sehr begehrten Pinyon-Samen. Das Zentrum dieser Samenproduktion befindet sich im Staat Nuevo León auf der Sierra Madre Oriental. Das sich über ca. 230 km in nord-südliche Richtung erstreckende Untersuchungsgebiet wurde in drei klimatisch unterschiedliche Waldgebiete eingeteilt. Neben dem Hauptvorkommen der Pinyon-Kiefer an der Westseite des Gebirges wurden zwei mehr aride Randgebiete im Norden und im Süden des Untersuchungsgebietes ausgeschieden (Abb. 1).

Auf insgesamt 56, jeweils 500 m2 großen Probeflächen wurden neben der Stammzahl (n) bei sämtlichen Bäumen Alter (t), Höhe (h), Brusthöhendurchmesser (d1.3) und Schlankheitsgrad (h/d1,3) ermittelt.

Dieser Naturwald ist locker bis licht bestockt. Die Bäume haben daher einen sehr niedrigen Schlankheitsgrad. Der mittlere Schlankheitsgrad der Probeflächen liegt zwischen 22 und 59. Während in den Jungbeständen keine Abhängigkeit des h – /d – 1,3-Wertes von der Bestandesdichte festzustellen ist, nimmt der Schlankheitsgrad in den mittelalten und alten Beständen mit zunehmender Baumhöhe und größerer Stammzahl je ha im Allgemeinen zu (Tab. 1).

Der auf kleinster Fläche ungleichaltrige Wald weist in den Probeflächen 8 bis 121 Jahre alte Bäume mit Baumhöhen zwischen 1,9 m und 14,3 m und Brusthöhendurchmessern zwischen 5,0 cm und 53,4 cm auf. Mit Hilfe von 961 Probebäumen wurden eine Altershöhenkurve und ein Bonitätsfächer erstellt (Abb. 2, 3).

Zur Beurteilung der Wuchsleistung auf den einzelnen Probeflächen und davon abgeleitet in den drei Waldgebieten wurde die absolute Höhenbonität als Mittelhöhe im Alter von 50 Jahren bestimmt. Diese Bonitierung ergab, dass die durchschnittliche Wuchsleistung der Pinyon-Kiefer im Hauptgebiet (Waldgebiet II), derjenigen der mehr ariden Randgebiete wesentlich überlegen ist. Innerhalb der Waldgebiete bestehen zwischen dem Wachstum der einzelnen Aufnahmeflächen große Differenzen (Tab. 2).

Eine Befragung der örtlichen Bevölkerung über die Samenproduktion ihres Waldes im letzten Jahrzehnt ergab, dass Pinyon Samen in dem wuchskräftigen Hauptgebiet gut und in dem Randgebiet schlecht war. Weitere Untersuchungen über den Einfluss des Kleinstandortes auf das Wachstum von Pinus cembroides sowie die Zapfen- und Samen- Produktion sind vorgesehen.

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