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02 – Pukkala
Das Belassen von Überhältern auf Verjüngungsflächen hat sich in Finnland in den letzten Jahren etabliert. Der Zweck dieser Überhälter ist eine erhöhte Biodiversität durch zusätzliche Habitate für Arten, die auf lebendes Starkholz oder starkes Totholz angewiesen sind. Das Belassen von Überhältern reduziert den Erlös … Continue reading
01 – Seppälä
Mehrere grundsätzliche Trends beeinflussen die Zukunft des Forstsektors. Abholzung, Degradation und Verlust von Biodiversität schreiten mit alarmierender Schnelligkeit fort. Eine räumliche Verschiebung von Nord nach Süd ist bei der Holzerzeugung feststellbar. Dies ist gleichbedeutend mit einem Wechsel von natürlichen oder naturgemäßen Wäldern hin zu intensiv … Continue reading
5 – Ganio
Großräumige waldbauliche Feldversuche sind oft multidisziplinär angelegt weisen daher vielfach einen hierarchisch aufgebauten Zielkatalog auf. Übergeordnete primäre Fragestellungen prägen das Versuchsdesign. Die Ergebnisse sollen allgemeingültige Erkenntnisse vermitteln und auf vergleichbare Flächenareale anwendbar sein. Zusätzliche sekundäre Teilversuche sind dagegen nur in die vorgegebene Struktur integriert, ohne Auswirkungen … Continue reading
4 – Halpern
Der Demonstration of Ecosystem Management Options (DEMO) Feldversuch untersucht in Altbeständen der Douglasie (Pseudotsuga menziesii (Mirb.) Franco) Auswirkungen von Hiebmaßnahmen unterschiedlicher Eingriffsstärken mit variierender räumlicher Verteilung des verbleibenden Bestandes auf verschiedene forstliche Taxa. In den Jahren 1997 und 1998 wurden hierzu im westlichen Oregon und Washington … Continue reading
03 – Edwards
Das Kahlschlagverfahren mit anschließendem Verbrennen des Schlagabraums und künstlicher Saat ist die wirkungsvollste Verjüngungsmethode für die feuchten Eukalyptuswälder im Südosten Australiens. Dieses Verfahren wird kritisch beurteilt, besonders wenn es für Umtriebszeiten von 90 Jahren praktiziert wird. Die Waldästhetik wird beeinträchtigt. Ausserdem ergibt sich eine geringe strukturelle … Continue reading
02 – Palik
Dieser Beitrag berichtet über Erfahrungen und Forschungsergebnisse ausgewählter langfristiger waldbaulicher Feldversuche in vier Regionen der Vereinigten Staaten von Nordamerika: im Nordosten, im Gebiet der Großen Seen, im Mittleren Süden und im Pazifischen Nordwesten. Bereits in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts, als man sich … Continue reading
01 – Gadow
Die klassischen forstlichen Feldversuche wurden angelegt, um die Auswirkungen bestimmter forstlicher Nutzungseingriffe auf das Baumwachstum und die Holzerträge zu untersuchen. Die gesellschaftlichen Ansprüche an die Waldnutzung haben sich mit der Zeit geändert; sie haben eine Erweiterung erfahren und umfassen heute soziale, ökologische und ökonomische Zielsetzungen. … Continue reading
03 – Riemer
Die Länge von 165 Hetzen Hannoverscher Schweißhunde auf Rot- und Schwarzwild wurde in Abhängigkeit von folgenden Faktoren untersucht: soziale Gruppierung und Grad der Beunruhigung des Wildes vor dem Schuss, Wildart, verletzter Körperteil, eingesetzter Hund, Länge der Riemenarbeit und Verlust des Hörkontaktes des Hundeführers zum geschnallten, … Continue reading
02 – Reif
Bekanntermaßen werden Eichenarten (Quercus sp.) durch Trockenheit gegenüber der Buche (Fagus sylvatica) begünstigt. Demnach müsste der Sommer des Trockenjahres 2003 ein Schlüsseljahr für das Überleben der Buche nahe ihrer Trockengrenze sein. Inventuren am Ökoton zwischen Flaumeiche (Quercus pubescens Willd.) und Buche im südwestlichen Baden-Württemberg im … Continue reading
01 – Hinrichs
In einer Waldlandschaft ist die räumliche Gliederungseinheit der durch unterschiedliche Standortsbedingungen und durch Unterschiede in der historischen Nutzung gekennzeichnete Einzelbestand. Daher sind Planungen auf Waldlandschafts- und Bestandesebene untrennbar miteinander verbunden. Jede Bestandesentwicklung ist durch eine Abfolge forstlicher Eingriffe und deren Auswirkungen auf das Ökosystem und den … Continue reading